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FUST-Thema: „Wolf”

von Sven Herzog

Im Rahmen des Schutzes und des Managements des Wolfes in Mitteleuropa spielt der Begriff der Population eine zentrale Rolle. Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass sowohl in der einschlägigen wissenschaftlichen Literatur zum Wolf, an der meist keine Populationsbiologen beteiligt waren, als auch in den einschlägigen deutschen und Europäischen Gesetzen und Verordnungen der Begriff nicht nur in sehr unterschiedlicher, teilweise missverständlicher Weise verwendet, sondern auch widersprüchliche und somit für die Praxis kaum handhabbare Definitionen geliefert werden. In einer aktuellen Konfliktlage zwischen den an der Diskussion um den Wolf beteiligten Interessengruppen gilt es, eine fachlich tragfähige Definition zu erarbeiten, welche gleichzeitig hinreichend operational ist.

Vollständiger Artikel in: https://tu-dresden.de/bu/umwelt/forst/wb/ wildoekologie/ressourcen/dateien/publikationen/PopulationsbiologieWolf2017.pdf?lang=de

siehe auch: → Zum Wolf-Problem in Slowenien

Ergänzende Literatur: z. B. Seidel, S. (2010): Die Auswirkungen des Wolfs auf seine Beutetiere, insbesondere auf Rotwild, Rehwild und Schwarzwild - eine Literaturrecherche. Technische Universität Dresden • Herzog, S. (2014): Mortalität durch Verkehrswege beim Wolf (Canis lupus) – ein Artenschutzproblem? Säugetierkundliche Informationen, 9, 48, 235-242 • Bürger, T. (2016): Akzeptanz des Wolfes bei verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und deren mögliche zukünftige Veränderung. Technische Universität Dresden, 2014Herzog, S. (2016): Von Wölfen und Menschen: Für einen undogmatischen Umgang mit einem Heimkehrer. Beiträge zur Jagd- und Wildforschung 41, 227-237.