Willkommen beim FUST-Tirol

Rotwildtelemetrie im Raum Achenkirch

24.10.2018 Der für den Fonds für Umweltstudien (FUST-Tirol, Achenkirch) von der ÖBf AG (Österreichische Bundesforsten) erstellte Kurzbericht zur Analyse von Telemetriedaten vermittelt einen ersten Überblick zu folgenden Fragestellungen:  Wie stellt sich das Wanderverhalten des Rotwildes dar? Welchen Einfluss hat die Rotwildfütterung auf die Raumnutzung? Welchen Einfluss hat die Staatsgrenze zu Bayern auf die Raumnutzung des Rotwildes? …→ vollständiger Kurzbericht …

Zwei weitere Telemetrie-Studien wurden in Revieren der Bundesforste in Oberösterreich durchgeführt. Die Ergebnisse können hier heruntergeladen werden.:

  • Dachs, Dominik (2016): Rotwildprojekt Nationalpark Kalkalpen – 53 S. (pdf, 1,3 MB)
  • Gugganig, Hubert (2018): Räumliche Verteilung und saisonale Raumnutzung von GPS-besendertem Rotwild im ÖBf-Revier Offensee – 70 S. (pdf, 3,1 MB)

Ergänzende Literatur aus dem Inst. f. Wildbiologie, Göttingen/Dresden:

Rothirschtelemetrie im Nationalpark Kellerwald-Edersee (2011/12): http://wildbiologie-institut.de/index.php/de/projekte/npke-rothirschtelemetrie • Raumnutzung und Aktivität des Rotwildes im Bundesforstbetrieb Grafenwöhr (2010): http://wildbiologie-institut.de/index.php/de/projekte/gw1-raumnutzung-aktivitaet • Erhaltung von Offenlandschaften durch zielgerichtetes Flächen- und Wildtiermanagement: http://wildbiologie-institut.de/index.php/de/projekte/erhaltungoffenlandschaften 

Gesamtheitliche (skalenübergreifende) Analyse der Einflussfaktoren und ihre Wirkung auf die Fischfauna im inneralpinen Raum

ITAT–1041 – ALFFA • August 2017 bis Juni 2019 • FUST-Tirol Projektbeteiligung

Halbzeit im EU-Interreg-Projekt ALFFA   (→ Zwischenbericht):

Das derzeit laufende Interreg V/A - Projekt beschäftigt sich mit dem Zustand der heimischen Gewässer und Fischpopulationen und deren Veränderungen durch anthropogene Einflüsse in Südtirol und Tirol …→ weiterlesen … 

Foto: Retron

FUST-Thema: „Wolf”

von Sven Herzog

Im Rahmen des Schutzes und des Managements des Wolfes in Mitteleuropa spielt der Begriff der Population eine zentrale Rolle. Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass sowohl in der einschlägigen wissenschaftlichen Literatur zum Wolf, an der meist keine Populationsbiologen beteiligt waren, als auch in den einschlägigen deutschen und Europäischen Gesetzen und Verordnungen der Begriff nicht nur in sehr unterschiedlicher, teilweise missverständlicher Weise verwendet, sondern auch widersprüchliche und somit für die Praxis kaum handhabbare Definitionen geliefert werden. In einer aktuellen Konfliktlage zwischen den an der Diskussion um den Wolf beteiligten Interessengruppen gilt es, eine fachlich tragfähige Definition zu erarbeiten, welche gleichzeitig hinreichend operational ist.

Vollständiger Artikel in: https://tu-dresden.de/bu/umwelt/forst/wb/ wildoekologie/ressourcen/dateien/publikationen/PopulationsbiologieWolf2017.pdf?lang=de

Ergänzende Literatur: z. B. Seidel, S. (2010): Die Auswirkungen des Wolfs auf seine Beutetiere, insbesondere auf Rotwild, Rehwild und Schwarzwild - eine Literaturrecherche. Technische Universität Dresden • Herzog, S. (2014): Mortalität durch Verkehrswege beim Wolf (Canis lupus) – ein Artenschutzproblem? Säugetierkundliche Informationen, 9, 48, 235-242 • Bürger, T. (2016): Akzeptanz des Wolfes bei verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und deren mögliche zukünftige Veränderung. Technische Universität Dresden, 2014Herzog, S. (2016): Von Wölfen und Menschen: Für einen undogmatischen Umgang mit einem Heimkehrer. Beiträge zur Jagd- und Wildforschung 41, 227-237.

„Landschaft ins Visier genommen“

Projekt der EURAC in Bozen und der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jagdverband und dem Amt für Jagd und Fischerei

zum Artikel„Landschaft im Visier”

Was gibt’s Neues in diesem Projekt? Bericht von Birgith Unterthurner und Erich Tasser, Inst. f. Alpine Umwelt (EURAC), 19.10.2018

Landschaft befindet sich in ständigem Wandel. Seit der Mensch vor rund 10.000 Jahren sesshaft wurde, verändert und formt er seine Umwelt nach seinem Ermessen. Von den ersten Lehmhütten hin zu komplexen Mega-Metropolen, von extensiver, kleinstrukturierter Drei-Felder-Wirtschaft hin zu großflächigen Monokultursteppen - der Mensch prägt das Erscheinungsbild unseres Planeten wie kein Lebewesen vor ihm. Aber wie hat sich die Landschaft konkret in Südtirol über die letzten 150 Jahren verändert? Wie wirken sich diese Veränderungen auf unsere Wildtierpopulationen aus? Und kann man von vorhandenen Wildtierpopulationen Rückschlüsse auf die Landschaftsqualität schließen?  … → weiterlesen …

Ergänzende Literatur: Sara Hochrainer & Erich Tasser (2017): Landschaft im Visier. – Jägerzeitung 1, Juli 2017; S. 5–7.

Afrikanische Schweinepest: Fakten statt Panik

8. Jan. 2018

Kritischer → Beitrag von Sven Herzog zu einem hochaktuellen Thema!

Fazit: Die Afrikanische Schweinepest stellt primär kein Problem des Schwarzwildes oder der Jäger dar, zu dem es Medien und Interessenverbände gerne machen. Sie ist ein Problem der Agrarindustrie und der damit einhergehenden Massentierhaltung sowie europaweiter Tiertransporte  … → weiterlesen

Ergänzende Literatur: z. B. Herzog, S. (2018): Schwarzwildbejagung: Worauf kommt es an? – Jagd in Tirol 02/2018; S. 10–15 • http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=71446 • Afrikanische Schweinepest: „Das ist irreführende Propaganda” – Die ZEIT, 10.01.2018 – Interview H. Schuh mit Prof. Dr. Dr. Sven Herzog; https://www.zeit.de/2018/03/afrikanische-schweinepest-wildschweine-ausbreitung-sven-herzog-interview/komplettansicht

Nachrichten / Infos:

Citizen Science als Erfolgsrezept in der Wildtierbiologie

Anja Wirsing, Pressestelle des Forschungsverbundes Berlin e.V. (idw)

Verlässlichkeit der Daten und Motivation der BürgerInnen als Erfolgsfaktoren: Das Einbeziehen von Bürgern in wissenschaftliche Projekte boomt. Bürgerwissenschaft – auch Citizen Science genannt – ermöglicht es Wissenschaftlern, mit viel größeren Datenmengen als bisher zu arbeiten und damit zu besseren Forschungsergebnissen zu gelangen. Kritische Faktoren sind allerdings die Sicherstellung der Qualität der eingereichten Daten und die anhaltende Motivation der Bürger. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Wissenschaftlern … → Weiterlesen …

EU-Projekt „InnoForESt”: Innovative Politik- und Geschäftsmodelle für das Ökosystem Wald

Annika Bischof / 2.11.2017 (idw)

 Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) koordiniert seit dem 1. November 2017 das EU-Projekt “InnoForESt”. Mit dessen Hilfe soll ein europaweites Netzwerk für Waldwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit aufgebaut werden, um voneinander zu lernen, wie die Vielfalt des Waldes gefördert werden kann. Innovative Ideen für eine nachhaltige Versorgung und Finanzierung von Wäldern sind gefragt … → Weiterlesen …


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